Hausmittel bei Grippe

Alte Hausmittel bei Grippe

Nicht jede Erkältung ist gleich eine echte Grippe. Die echte Grippe auch Influenza (der Viren wegen) genannt, ist eine in Schüben überwiegend in den Wintermonaten auftretende Krankheit. Die echte Grippe ist eine nicht zu unterschätzende Erkrankung und kann mit beachtlichen Spätfolgen einhergehen. Bei Menschen mit einem schwachem Immunsystem (ältere, Immunsuppressive etc.) kann sich jede Virusgrippe, gleich ob Influenza oder anderweitige Typen zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln. Zum Beispiel dann, wenn das Herz-Kreislauf System die Immunantwort des Menschen nicht mehr stemmen kann. Häufig liegen hier, neben hohem Alter, auch schwere Grunderkrankungen vor. Bei diesen Risikopatienten wird dann auch von ärztlicher Seite zu einer Schutzimpfung geraten.

Die Schutzimpfung kann, muss aber nicht zwangsläufig helfen.

Von daher ist es, egal welche Art von Erkältungsviren gerade umgehen, besonders wichtig sich bereits vorher zu schützen.

Warum erkranken wir überhaupt daran?

Das verhält sich ähnlich wie mit unseren Zimmerpflanzen im Winter. Die Jahreszeit Winter, führt in unserem Organismus zu einem Stresszustand. Die Temperaturen und ständigen Temperaturwechsel stellen eine der größten Belastungen dar. Dazu fehlt auf Grund der Bahnneigung der Erde in unserer Region die Kraft der Sonne. Hierdurch kommt es zu einem hormonellen Ungleichgewicht, das sich auch besonders auf unser Immunsystem auswirkt. Die Nasenschleimhaut nimmt hierbei eine besondere Rolle ein. Durch kalte Luft versagt deren Schutzfunktion. Der Stress durch Wetterwechsel, Kälte, trockene warme Heizungsluft und die vielen infizierten oder kranken Mitmenschen führt dann schlussendlich zur Erkrankung.

Was können wir daher tun?

1. Wenn möglich, meiden Sie zu akuten Erkältungswellen Ihre Mitmenschen oder gar große Menschenansammlungen, S-Bahnen, Züge, Veranstaltungen und dergleichen.

2. Nutzen sie jeden möglichen Sonnenstrahl auf ihrer Haut. Ziehen sie dazu ihre Ärmel hoch.

3. Als Prophylaxe gegen den durch Sonnenlichtmangel entstandenen Vitamin D Mangel, haben sich über die Winterzeit Vitamin D Präparate bewährt. Verwenden sie nur hochwertige, in fettiger Trägersubstanz gelöste Produkte, in der Einheit von mindestens  800 m.E. Mit Fischprodukten und anderen Vitamin D reichen Nahrungsmitteln wird der Bedarf nach neusten Erkenntnissen bei weitem nicht gedeckt. Lassen sie sich hierzu von Ihrem Hausarzt beraten.

4. Essen sie Zitrusfrüchte. Diese enthalten Anti virale Wirkstoffe. Besonders die Grapefruit ist hiervon reich. Sprechen sie jedoch vor dem Konsum von Grapefruit mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da die Frucht die Wirkung von Pharmazeutika stark beeinträchtigen kann.

5. Gehen sie spazieren und gewöhnen sie sich an die harten Umweltbedingungen im Winter. Abgehärtete Menschen werden seltener krank.

6. Bewegen sie sich regelmäßig und machen sie täglich ein paar kleine Übungen.

7. Trainieren sie autogen. Das Autogene Training setzt die Empfindlichkeit für Erkältungen signifikant herab.

8. Sprechen sie die Möglichkeit einer Impfung mit Ihrem Hausarzt durch. Eventuell schützt sie die Impfung vor der Krankheit.

9. Achten sie auf eine gesunde Ernährung. Frisches Gemüse und saisonales Obst wie Möhren und Äpfel versorgen uns mit reichlich Vitaminen.

10. Schlafen sie ausreichend und gehen sie früh zu Bett. Durch einen erholsamen und ausreichenden Schlaf schützen sie sich am besten vor allen möglichen Erkrankungen.

Und was mache ich, wenn ich dann doch Krank bin?

1. Als Risikopatient (im Alter, Kinder, Immunsuppressive etc.), oder wenn es nötig erscheint gehen sie unebdingt zu Ihrem Hausarzt.

2. Trinken sie Ingwertee mit Minze.

3. Als Prophylaxe haben sich Echinacea Präparate bewährt. Diese Pflanze stärkt Ihr Immunsystem. Klären sie Wechselwirkungen vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

4. Essen sie reichlich Kapuzinerkresse und frischen Mehrrettich. Beides wirkt stark anregend auf das Immunsystem und hat sich auch als Präparat bewährt. Sie können die im Sommer angebaute Kapuzinerkresse trocknen und für den Winter aufbewahren.

5. Bleiben sie im Bett und schlafen sie so viel sie können.

6. Vermeiden sie alle Anstrengungen.

7. Versuchen sie zu fiebern (nicht bei geschwächtem Herz Kreislauf System und hohem Alter). Halten sie sich warm und trinken sie reichlich warmes Wasser.

Im Fieberzustand können wir eine Erkältung am schnellsten bekämpfen. Wenn sie sich noch dazu fit fühlen, nehmen sie ein kurzes Bad mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus und dergleichen.

8. Machen sie Kamilledampfbäder für Ihre Nasenschleimhäute.

9. Eukalyptus-, Menthol- und Minze-salben schaffen Erleichterung für die Atemwege. Für den Hals trinken sie Salbeitee. Achtung keine Anwendung bei Kleinkindern!

10. Essen sie reichlich Zitrusfrüchte.

11. Honig wirkt anti-viral und kann in den abgekühlten Tee beigemengt werden.

12. Geben sie sich mindestens 2-3 Wochen Zeit. Sollten sie sich zu früh belasten kann das zu Schäden am Herzen und anderen Organen führen.

13. Sind die Symptome verschwunden und fühlen sie sich noch schwach, geben sie sich unbedingt noch deutlich mehr Zeit. Schlafen sie viel und gehen sie nur kurze Runden spazieren. Warten sie ab, bis sie wieder ihre vollen Kräfte spüren. Das kann unter Umständen mehrere Wochen dauern. Sie riskieren ansonsten irreparable Folgeschäden.

Antibiotika hilft bei einer Virusgrippe nicht! Sie erkennen einen viralen Infekt zum Beispiel an klarem Nasensekret oder schmerzhaften Entzündungen im Rachen ohne Eiter zusammen mit teils starkem Krankheitsgefühl und Lichtempfindlichkeit. (Grippeviren mögen keine Sonne.)

Autor: Heilpraktiker Sebastian Kiock Naturheilpraxis zum Stienitzsee

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