Der Kakibaum – winterharte exotische Obstbäume kaufen

Holen Sie sich winterharte exotische Früchte in den heimischen Garten. Viele kennen die Kaki aus den großen Verbrauchermärkten. Andere haben ihr bisher keine Beachtung geschenkt. Dabei erfreut sich die Götterfrucht, wie sie auch genannt wird immer größerer Beliebtheit. Der Geschmack ist äußerst süß, exotisch, fruchtig und unwiderstehlich.

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Die Kaki (Diospyros kaki) wird hauptsächlich in China, Japan, Korea in den USA und Spanien angebaut. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wird in China bereits seit über 2000 Jahren kultiviert.

Doch was viele nicht wissen, der Kakibaum auch bei uns in wintermilden Regionen kultiviert werden. Je nach Sonnenscheindauer können die exotischen Früchte auch bei unseren Sommern ausreifen. Es gilt allerdings zu beachten das die ausgetriebenen Bäume im Frühjahr unbedingt vor Spätfrösten zu schützen sind.

Die Blüte

Der Baum blüht bei uns spät, in der Regel erst nach den Eisheiligen. Dann erscheinen kleine schöne gelb- bis vanillefarbene Blüten. Das besondere der Pflanze ist, daß es erst zu ordentlich Blattaustrieb und Astaustrieb kommt, bevor die eigentlichen Blüten erscheinen. Das gilt es nachher auch beim Schnitt des Obstbaums zu beachten.

Kakiblüte

Es gibt unterschiedliche Gattungen

Es gibt zwei grundlegende Arten der Kakipflanze, die nur zwei Gattungen innerhalb der Familie der Ebenholzgewächse darstellen. Beide Arten wachsen dann auch noch territorial in völlig unterschiedlichen Gebieten der Welt.

Japanische Kakibaum – „Diospyros kaki“

Die Früchte die wir hierzulande kaufen können, gehören zum Japanischen Kakibaum. Lateinisch wird dieser als „Diospyros kaki“ bezeichnet. Das Wort „Diospyros“ steht hierbei für die Götterfrucht. Und dieser Name gibt uns einen Hinweis auf den außerordentlichen Wohlgeschmack dieser Früchte. Der Baum selber gehört zur Gattung der Ebenholzgewächsen. Daraus resultiert die dunkle Stamm- und Wurzelfarbe.

Die Früchte der Japanischen Kaki – Persimonen oder Götterfrüchte

Die Früchte sind sehr groß, süß und schmackhaft. Aufgeschnitten kann man die reifen orangen Früchte einfach mit einem Löffel auslöffeln. Die Reife fällt in den Spätherbst. Unreife Früchte können ein Astringenz (pelziges Gefühl auf der Zunge) aufweisen. Bekommen die Früchte Frost, werden sie unansehnlich, schmecken besser und verlieren ihre Astringenz jedoch völlig. Die Frucht die es häufig im Supermarkt gibt nennt sich Sharonfrucht. Sie ist eine kernlose Zuchtform, die auch hart gegessen werden kann. Innerhalb der japanischen Form gibt es zahlreichen Sorten die sich teils deutlich in Geschmack, Reife und Aussehen unterscheiden.

Japanischer Kakibaum Sorten

Einen Sortenüberblick und viele Beschreibungen finden Sie in unserem Beitrag Kakibaum Sorten.

Man unterscheidet hier zwischen Astringenten und Nicht-Astringenten Sorten.

Beliebte Astringente Sorten sind zum Beispiel ‚Tipo‘, ‚Cioccolatino‘, ‚Sheng‘ und ‚Maru‘.

Beliebte Nicht-Astringente Sorten sind zum Beispiel ‚Fuyu‘, ‚Jiro‘ und ‚Vainiglia‘.

Der Baum wird im Durchschnitt 6 Meter hoch und trägt dann unzählige Früchte die im späten Herbst zur Reife kommen können. Alte Bäume können auch 10 Meter erreichen. Doch bis dahin vergehen bei uns viele Jahre. Die japanische Kaki hat bei uns leider einen kleinen Nachteil. Ihre Winterhärte liegt bei maximal -15 Grad Celsius. Damit eignet sich der Baum nur für wintermilde Regionen. Oder man betreibt etwas mehr Aufwand und schützt den Baum bei strengen Frösten die ersten Jahre solange bis sich ein kräftiger Stamm und massive Äste ausgebildet haben. Danach hält der Baum auch höhere Temperaturen aus. Veredelt wird die Kaki in der Regel auf der frostharten Lotuspflaume. Erfriert der Baum im Winter treibt er häufig aus der Lotuspflaume wieder aus.

Kakifrucht am Baum

Amerikanische Kakibaum – „Diospyros virginiana“

Diospyros virginiana ist in Nordamerika heimisch und wächst dort zu großen Laubbäumen heran. Die Bäume halten auf Grund ihrer Herkunft Temperaturen von bis zu -25 Grad Celsius und mehr aus. Da die klimatische Bedingungen allerdings dort nicht so wechselhaft sind und sich Fröste gleichmäßiger entwickeln als bei uns, sollte die Pflanze die ersten Jahre auch bei uns in harten Wintern noch gut geschützt werden. Spätfröste, wie wir sie bei den Eisheiligen haben, richten bei beiden Arten größere Schäden an. Gut etablierte Bäume brauchen keinen Schutz und produzieren nach einigen Jahren große Mengen an Früchten.

Die Frucht der Amerikanischen Kaki

Die Frucht ist mit 2-5 Zentimeter Größe deutlich kleiner als die der japanischen Pflanze. Sie sind in der Regel astringent und nicht so süß. Jedoch haben sie auch ein sehr intensives und exotische Aroma von unterschiedlicher Qualität. Die Frucht muß lange und gut ausreifen um einen Teil ihrer Astringenz zu verlieren. Bei neueren Zuchtformen und Hybriden werden höherwertige Früchte erzielt.

Der Baum ist neben seinem ökologischen Nutzen als Schattenspender oder Vogelnistplatz auch sehr schön anzusehen. Außerdem besitzt er, wie der Japanische auch, eine wunderschöne rote und asiatische Herbstlaubfärbung, die es bei unseren Bäumen so nicht zu sehen gibt.

Diospyros kaki

Sorten der Amerikanischen Kaki – „Diospyros virginia“

Bekannte Sorten sind zum Beispiel Meader und Yates.

Schlussendlich hat man aus beiden Arten reihenweise Hybridsorten gezüchtet. Hierbei wurden amerikanische Sorten mit japanischen Sorten gekreuzt. Bei den Hybridsorten gibt es viele neue Züchtungen aus Osteuropa. Hierzulande dürfte die Sorte Nikitas gift (TM) auf Grund ihres Geschmacks und der Winterhärte besonders interessant sein.

Die Früchte beider Arten können mehr oder weniger lange gelagert werden oder zu Marmeladen oder Kompott verarbeitet werden.

Eine umfangreiche Zusammenfassung über die Sorten und Ihre Beschreibungen finden Sie in unserem Beitrag Kakibaum Sorten.

Einen Kakibaum pflanzen

Achten sie vorher beim Kauf auf hochwertige Pflanzware und die richtige Sorte für ihren Standort. Große Bäume die bisher nur Italien kennengelernt haben werden sich hier schwer tun. Besser sind junge Zuchtformen die in Deutschland, der Schweiz oder Österreich herangezogen wurden.

Suchen sie sich eine geschützte Stelle im Garten mit reichlich Sonneneinstrahlung aus. Achten sie auf sehr reichlichen Pflanzabstand von mindestens 5 Meter und mehr. Die Bäume können später sehr groß werden. Heben sie ein ordentliches Erdloch aus. Füllen sie das Loch mit hochwertiger pilzfreier und schädlingsfreier Erde. Setzen sie den Baum mit der Veredlunsgstelle über der Erde in das Loch. Schlagen sie eine Kantholz für die spätere Baumerziehung in den Boden. Füllen sie einen Gießrand um das Pflanzloch auf. Geben sie Kompost, Hornspäne, Neembaumschrot und Gesteinsmehl dazu. Wässern sie die Pflanzgrube reichlich mit Regenwasser. Binden sie den Stamm am Kantholz fest.

Einen Kakibaum gießen

Der Baum benötigt zum anwachsen viel Wasser. Ich habe öfter gelesen, das eine Kaki nur wenig Wasser benötigt. Das hat sich als falsch herausgestellt. Die Pflanze sollte nicht klatschnass stehen, aber auch gut mit Wasser versorgt sein. Ansonsten wächst die Pflanze kaum. Je nach Bodenqualität sollte gedüngt werden, oder das Düngen unterlassen werden. Im Sandboden braucht der Baum viel Nährstoffe. In ordentlichen Böden kann auf eine Düngung weitestgehend verzichtet werden. So kann sich eine ordentliche Wurzelmasse ausbilden, die den Baum nachher vollständig versorgen kann. Gerade beim Kakibaum schadet die Düngung oft mehr als sie nutzt. Denn mit zunehmendem Nährstoffgehalt im Boden sinkt auch die Winterhärte. Wer im Sommer noch düngt provoziert ein starkes Triebwachstum. Die jungen Triebe werden im folgenden Winter wieder absterben.

Fruchternte

Die reifen Herbstfrüchte werden vorsichtig mit einer kleinen Pflückschere geerntet. Die Früchte können so einzeln eine Zeit lang gelagert werden. Zur Nachreife werden die Früchte einfach mit Äpfeln zusammen gelagert. Auf diese Weise kann der Reifeprozess gesteuert werden.

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